Gitterboxen, Mehrwegbehälter und Paletten an einem industriellen Verladetor

    SMART iNTERIM / Logistik & Operations

    Leihgutabwicklung.

    Sie wissen, was Sie produzieren.
    Aber wissen Sie auch, wo Ihr Leihgut ist?

    Behälter, Gitterboxen und Ladungsträger sind täglich unterwegs. Zwischen Werken, Lieferanten und Kunden. Was häufig fehlt: der Überblick.

    Leihgutabwicklung analysieren
    Prozess. Daten. Verantwortung.

    01 / Die Ausgangslage

    Wo ist das Zeug eigentlich?

    Was häufig fehlt: eine belastbare Übersicht darüber, wo sich welches Leihgut befindet, wem es zugeordnet ist und welcher Wert tatsächlich im Umlauf gebunden ist.

    Bei einigen Unternehmen geht es nicht um ein paar Paletten. Es geht um tausende Ladungsträger, internationale Warenströme und erhebliche Vermögenswerte.

    Aus einem Logistikthema wird ein Prozess-, Daten- und Steuerungsthema.

    02 / Wenn der Überblick fehlt

    Wenn aus Ladungsträgern ein Steuerungsproblem wird.

    Solange Material fliesst und die Produktion läuft, fällt eine unzureichende Leihgutabwicklung häufig kaum auf. Die Probleme entstehen schleichend.

    01

    Bestände ohne belastbare Basis

    Bestände stimmen physisch und systemisch nicht überein.

    02

    Unklare Zuordnung

    Leihgut lässt sich einzelnen Partnern oder Standorten nicht eindeutig zuordnen.

    03

    Lücken in der Rückführung

    Rückführungen erfolgen verspätet oder gar nicht.

    04

    Unterschiedliche Abläufe

    Werke und Partner arbeiten mit unterschiedlichen Prozessen.

    05

    Fehlender Überblick

    Niemand kann kurzfristig belastbar sagen, wo sich welche Behälter befinden.

    06

    Kapital im Unklaren

    Der finanzielle Wert des im Umlauf befindlichen Leihguts ist nicht ausreichend transparent.

    03 / Den Kreislauf verstehen

    Mehr Transparenz beginnt nicht mit einer weiteren Excel-Liste.

    Eine funktionierende Leihgutabwicklung betrachtet den gesamten Kreislauf. Vom Warenausgang über Transport und Nutzung bis zur Rückführung.

    01

    Warenausgang

    Was wurde bewegt? In welcher Menge?

    02

    Transport

    Zu welchem Partner oder Standort?

    03

    Nutzung

    Wo befindet sich das Leihgut aktuell?

    04

    Rückführung

    Was wird wann zurückerwartet?

    Rückführung schliesst den Kreislauf

    Abweichungen erkennen. Welche Differenzen bestehen zwischen dem physischen Bestand und dem System?

    Kapital sichtbar machen. Welcher Wert ist aktuell im Leihgut gebunden?

    Entscheidend ist nicht nur die technische Abbildung. Prozesse, Verantwortlichkeiten, Stammdaten und Systemlogik müssen zusammenpassen.

    04 / Zwei Richtungen

    Outbound und Inbound: Leihgut bewegt sich in beide Richtungen.

    Wenn von Leihgut die Rede ist, denkt jeder zuerst an den Warenausgang. Mindestens genauso wichtig, oft aber schwieriger: das Leihgut, das als fremdes Eigentum mit der Ware des Lieferanten bei Ihnen ankommt.

    Outbound

    Eigentum: Ihr Unternehmen

    Ihr Leihgut ist beim Kunden

    Behälter, Gitterboxen und Ladungsträger verlassen Ihr Werk mit der Ware. Sie müssen über den gesamten Weg hinweg nachvollziehbar sein, bis sie zurückkehren.

    • Warenausgang: Was wurde bewegt?
    • Transport: Zu welchem Kunden?
    • Nutzung: Wo ist es aktuell?
    • Rückführung: Was wird wann erwartet?

    Inbound

    Eigentum: Lieferant bzw. Partner

    Fremdes Leihgut kommt befüllt bei Ihnen an

    Das Leihgut gehört einem Dritten. Es kommt gefüllt mit dessen Produkt an, wir verbrauchen es in der Produktion, und danach geht es wieder zurück zu ihm.

    • Anlieferung: Gefüllt mit dem Produkt des Lieferanten
    • Verbrauch: Ihr Prozess leert das Leihgut
    • Rücksendung: Das leere Leihgut geht zum Eigentümer zurück
    • Verfügbarkeit: Genug leeres Leihgut für den nächsten Bedarf

    Beide Richtungen gehören sauber abgebildet. Sonst stimmen Bestände nicht, fehlt Transparenz und Kapital bleibt gebunden, ohne dass es jemand bemerkt.

    Leihgut ist keine Retoure.

    Leihgut sind Ladungsträger, die planmässig im Kreislauf bleiben und immer wieder zurückkommen. Eine Retoure ist zurückgesendete Ware, meist wegen einer Reklamation, und braucht eine Prüfung und Entscheidung. Beides wird oft vermischt, folgt aber einer anderen Prozesslogik.

    Mehr zu Retourenprozessen mit SAP ARM

    05 / Ein konkretes Beispiel

    Wie aus 400 Behältern pro Woche eine Lücke wird.

    Vereinfachtes, typisches Szenario aus der Praxis.

    1. 01

      Ausgangslage

      Ein Zulieferer liefert pro Woche rund 400 Kleinladungsträger mit Teilen an zwei Kundenwerke. Die Behälter gehören dem Zulieferer und sollen leer zurückkommen.

    2. 02

      Was passiert

      Werk A quittiert die Rückgaben sauber. Werk B sammelt leere Behälter, schickt sie gebündelt und ohne Lieferschein zurück. Ein Teil wird intern für eigene Zwecke weiterverwendet.

    3. 03

      Was das System zeigt

      Nach drei Monaten weist das Saldenkonto bei Werk B mehrere hundert Behälter Differenz aus. Niemand kann belegen, ob sie verloren, verbraucht oder nur nicht gebucht sind.

    4. 04

      Was es kostet

      Der Zulieferer kauft Behälter nach, um lieferfähig zu bleiben. Kapital ist gebunden, der Streit um die Salden belastet die Kundenbeziehung.

    Die Ursache liegt selten im Lager. Sie liegt in fehlenden Quittungen, unklaren Saldenregeln und fehlender Verantwortung für den Kreislauf.

    06 / Technische Lösungsbausteine

    Technologieoffen. Aber konkret.

    Wir legen uns nicht auf eine Technologie fest. Eine wirksame Leihgutsteuerung setzt sich aber immer aus denselben vier Bausteinen zusammen.

    Identifikation

    Behältertyp, Barcode oder QR-Code, RFID oder eine eindeutige Behälter-ID. Je nachdem, wie genau Sie steuern müssen.

    Datengrundlage

    Stammdaten, Eigentum, Partner, Standorte, Bewegungen und Salden. Eine Wahrheit für alle Beteiligten.

    Integration

    Anbindung an ERP oder SAP, an das Lagerverwaltungssystem und an die bestehenden Logistikprozesse.

    Steuerung

    Übersicht über Bestände, Umlaufzeiten, Differenzen, Rückführungen und gebundenes Kapital.

    Wichtig: Eine genaue Ortung einzelner Behälter ist ohne geeignete Identifikation und verlässliche Erfassungspunkte nicht automatisch möglich. Deshalb beginnen wir beim Prozess und wählen die Technik passend dazu.

    07 / Kostenloser Download

    Der Leihgut-Kompass.

    14 Behältergruppen auf einen Blick: typische Ausführungen und Einsatzbereiche, schematisch bebildert. Ein schneller Einstieg, um das eigene Leihgut zu sortieren.

    • 01Paletten
    • 02Gitterboxen
    • 03Kleinladungsträger (KLT)
    • 04Grossladungsträger (GLT)
    • 05Transportgestelle und Racks
    • 06Flüssigkeitsbehälter
    • 07Schüttgutbehälter
    • 08Rollende Ladungsträger
    • 09Mehrwegkisten und Trays
    • 10Thermo- und Kühlbehälter
    • 11Spezial- und Schutzverpackungen
    • 12Ladungssicherung und Zubehör
    • 13Wechsel- und Transportmodule
    • 14Branchengebundene Träger

    Leihgut-Kompass als PDF

    4 Seiten, sofort nach dem Absenden verfügbar.

    Wir verwenden Ihre Angaben nur, um Ihnen bei Bedarf zum Thema weiterzuhelfen.

    08 / SMART iNTERIM Leihgut-Check

    Wie gut funktioniert Ihre Leihgutabwicklung wirklich?

    Genau dafür entwickeln wir den Leihgut-Check: eine erste Einschätzung Ihrer grössten Risiken und Optimierungspotenziale.

    Geplant ist eine kompakte Auswertung mit einem Leihgut-Score und konkreten Handlungsfeldern.

    In Entwicklung

    Diese Handlungsfelder stehen im Fokus

    • 01Bestände und Standorte
    • 02Nachvollziehbarkeit der Bewegungen
    • 03Rückführungsprozesse
    • 04Verantwortlichkeiten
    • 05Systemseitige Abbildung
    • 06Outbound- und Inbound-Prozesse
    • 07Abstimmung mit Kunden und Lieferanten
    • 08Transparenz über gebundenes Kapital

    09 / Kommt Ihnen das bekannt vor?

    Die richtigen Fragen bringen Bewegung rein.

    Wenn diese Fragen intern nicht kurzfristig und eindeutig beantwortet werden können, lohnt sich ein genauer Blick auf den Prozess.

    „Warum stimmen unsere Leihgutbestände nicht?“

    „Wie bekommen wir Transparenz über mehrere Werke und Partner?“

    „Wie bilden wir unseren Leihgutkreislauf sauber im System ab?“

    „Wie bekommen wir leeres Leihgut zuverlässig zum Lieferanten zurück?“

    „Wo verlieren wir Behälter und warum?“

    „Wie viel Kapital steckt eigentlich in unserem Leihgut?“

    „Wie standardisieren wir unterschiedliche Abläufe zwischen unseren Standorten?“

    10 / Operativ. Nicht nur theoretisch.

    Vom Problem zur funktionierenden Leihgutabwicklung.

    SMART iNTERIM unterstützt Unternehmen nicht nur bei der Analyse. Unsere Spezialisten gehen in die bestehenden Prozesse, identifizieren Schwachstellen und entwickeln gemeinsam mit den Verantwortlichen eine Lösung, die auch operativ funktioniert.

    Prozess

    Daten

    Verantwortlichkeiten

    System

    Umsetzung

    Transparenz entsteht nicht dadurch, dass ein Dashboard gebaut wird. Sie entsteht dann, wenn der zugrunde liegende Prozess funktioniert.

    11 / Lassen Sie uns darüber sprechen

    „Wo sind unsere Ladungsträger?“

    Wie schnell bekommen Sie heute eine belastbare Antwort?

    Wenn dafür erst mehrere Systeme, Excel-Listen, Werke oder Ansprechpartner abgefragt werden müssen, sollten wir uns Ihre Leihgutabwicklung gemeinsam ansehen.

    Leihgutabwicklung besprechen
    Donato Blandolino, Gründer und Geschäftsführer von SMART iNTERIM

    Ihr Ansprechpartner

    Donato Blandolino

    Gründer & Geschäftsführer

    Profil ansehen